Der Umstieg von SAP ECC oder R/3 auf SAP S/4HANA ist kein gemütlicher Spaziergang im Park, sondern ein Marathon mit Hindernissen: Daten warten darauf, vom alten ERP ins neue System zu wandern. Schnittstellen wollen angepasst werden. Eigenentwicklungen müssen integriert werden. Mitarbeiter benötigen Schulungen.
Bei all diesen Aufgaben braucht es nicht noch zusätzliche Herausforderungen. Ich möchte dir deswegen vier Fallstricke bei der SAP S/4HANA-Transformation zeigen, die mir in der Praxis immer wieder begegnen. Und natürlich verrate ich dir, mit welchem Vorgehen du sie elegant umschiffst.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Für den Erfolg der Transformation braucht es eine bereichsübergreifende Instanz mit viel Know how, die steuert und die Interessen auf einen Nenner bringt.
- Der Greenfield-Ansatz ist die Methode der Wahl, um eine hohe Datenqualität und ein schlankes ERP-System sicherzustellen.
- Die S/4HANA-Transition betrifft nicht nur die IT-Landschaften. Sie verändert, wie Teams zusammenarbeiten und das ganze Unternehmen tickt. Das erfordert tiefgreifende organisatorische Veränderungen und eine umfassende Kommunikation.
Gründe für eine Umstellung
SAP S/4HANA-Transformation – kein anderes Thema beschäftigt die SAP-Welt derzeit mehr. Verständlich. Mit dem Support-Ende von SAP ECC (einst R/3) Ende 2027 beziehungsweise 2030 wird das Thema immer drängender. Wer keine Sicherheitslücken in seinem SAP ERP-System riskieren möchte, sollte möglichst bald auf SAP S/4HANA umsteigen. Doch das ist einfacher gesagt als getan.
